stadtflucht: subterrarium sommerfrische / Festival

Filed under: Festival — berniq at 1:59 pm on Thursday, June 5, 2008

Zwei tägiges Festival - abgeschieden von der Stadt - ein Fest mit dem Sommer.
Mit künstlerischen und musikalischen Darbietungen aus den Bereichen elektronische Experimentalmusik, Pop und Folk, Fotographie, Videokunst, Performance und Lesung und und …

Das Festival beginnt am Freitag, 4. Juli um 13 Uhr mit “Jetzt aber! Ein Fest der Improvisation” - und endet am Samstag, 5. Juli des nächtens. Schlafsack und Zelt einpacken!

Ausführliches Programm unter:
http://subterrarium.blogs.sonance.net/2008/06/02/subterrarium-festival-2008-programm/

Details zu Ausstellungen - Kunst und Krempel:
http://subterrarium.blogs.sonance.net/2008/06/01/subterrarium-festival-2008-kunst-krempel/ 

SUBTERRARIUM FESTIVAL - STADTFLUCH 2008: subterrarium auf sommer frische

Freitag, 4. Juli + Samstag, 5. Juli 2008

Ort: Burgenland / Nickelsdorf / Kleylehof / ==>Anreise

Mit - Fahrt - Börse

Fotos Kleylehof

Anfragen / Anmeldung: festival (AT) subterrarium.at

Subterrarium Festival 2008: Programm

Filed under: Festival — berniq at 4:57 pm on Monday, June 2, 2008

FREITAG, 4. Juli 2008

13:00 - 16.30 Jetzt aber! Ein Fest der Improvisation
17:00 The Mean Machine
18:30 Radieschen (Lesung)
20:00 Met Yitzhak
21:30 Protestant Work Ethic
23:00 Mir Mayakovsky
00:30 Bah vs. Liii superviced

SAMSTAG, 5. Juli 2008

15:00 Al Bird Dirt
16:30 AB
18:00 George Bagdasarov
19:30 MOB
21:00 A-D-A-P-T-E-R
22:30 Audio Spam
00:00 Klub Kohelet


Jetzt aber! Ein Fest der Improvisation

…der Spieltrieb also würde dahin gerichtet sein, die Zeit in der Zeit aufzuheben. Werden mit absolutem Sein, Veränderung mit Identität zu vereinbaren.“ (Friedrich Schiller)

13.00 -14.00 BLIND DATE (zufällig [per Losentscheid] aus dem ‘Musikerpool’ zusammengestellte Trios spielen ‘Eröffnungssets’ von jeweils ca. 10Min. Länge)
14.00 - 14.15 offenes Fenster für Kommentare, Diskussion, Orakelsprüche, oder sonstwie erhellende Beiträge
14.15 - 15.15 DIALOGO (DuoDuoDuoDuoDuoDuo)
15.15 – 15.30 Atempause
15.30 – 16.00 KÜR (…man wird hören, wem hier das Sehen vergeht!)
16.00- 16.30 GRANDE FINALE (Kollektiv-Ensemble-Abschluß-Improvisation aller Beteiligten)

beteiligte Musiker werden (neben anderen) sein:


The Mean Machine

THE MEAN MACHINE ist eine Keyboard-Wizzard 1-Kid-Kombo.
Gründerin und alleiniges Bandmitglied Jazz-Mean rast mit allen Vieren über die wundervolle Welt der Tasten und entlockt ihren Instrumenten gar wohlig süße Orgelklänge.
Old-school Drum-Machine-Beats bieten die hypnotisch-monotone Basis für einen wahren Wirbelwind an fies angezerrten Sounds. One-Woman-Orgel-Prog vom Feinsten!!!

http://www.myspace.com/hasenorgelpunk


Radieschen (Lesung)Yasmin Hafedh, Andi Plammer, Florian Purkarthofer, Judith Purkarthofer

Radieschen ist eine neue Literaturzeitschrift, die vor allem jungen AutorInnen Platz, Raum und Seiten bieten will. Die Redaktion, die auch den wöchentlichen Anno LiteraturSonntag betreut, ist aber auch selbst schreibend aktiv, auf Lesungen, Slams, in Zeitschriften und - quel surprise - auf Festivals!
Unterschiedliche Texte, nette und böse, von hochsommerlich bis tief winterlich, über und unter irdisch…

www.radieschen.at


met Yitzhak

Met Yitzhak besteht aus ijontos/ dewid und der grosse claude chappe chapeau/ woyzeg,
sie spielten vormals auch unter den Namen trees need shoes und Mc Donald’s.
srring druuuuuuuuu c c tz tz t tztz schwum pchschscshscshscsh (elektronisch+akustisch)


Protestant Work Ethic

Protestant Work Ethic — das sind mal leise, mal lautere Lieder.

Größtenteils wird versucht, diese möglichst schnörkellos zu halten und auf den (einen, mehrere?) Punkt(e) zu bringen (wenn es sowas in der Musik gibt), die Stimmung nicht durch zuviel Überlegen zu verwischen — die deswegen schon eher emotional ist. Gespielt wird das alles von Simon Usaty (Gitarre/Banjo/Gesang), Bernhard Bauch (TÖPFE? NASENFLÖTE?/Synthesizer) und als Spezialgast Jörg Kammerhofer (Rhodes Piano).

Mensch könnte es Folk- oder Popmusik nennen… Nun, ein wenig Blues gibts auch.

www.myspace.com/protestantworkethic


Mir Mayakovsky

Mir Mayakovsky dreht sich durch seine intergalaktische Schleuse und wird das Zitroneneis nicht vor 19.00h aufessen. Sein Flugobjekt Helmi ist diesesmal mit besonderen Turbinenboostern ausgestattet und es wird kein Strohhalm auf dem anderen bleiben, wenn sein Ubiubirumorium zu dröhnen beginnt. Seine Hirnforschungsergebnisse werden spiralförmig in sein Stellarset einfließen und sein Spacecutoff die wallenden Arschbacken in andere Dimensionen befördern. Mit dabei auch die parapsychologische Protestsong-Störblume, die sich auf Sommerfrische wundersambar entfalten wird und sich schon freut die Jausenpause diesmal nicht im Schimmelbunker verzehren zu müssen. Rein formal betrachtet:
Dead is not the End!!

————————————
Entschuldige der schlecht Deutsch. Ich freue schon auf die domestiziert Forellen, die es leider bei uns nicht heimisch sind.
Hochachtungsvoll,

Mir Mayakovsky

http://mir.bidala.org
http://zufall.bidala.org/taxonomy/term/75


Bah vs. Liii superviced

Ein Saxophon, ein Laptop und eine Videokamera. Sie werden Zeuge einer Interaktion zwischen drei Charakteren, die eine Reise durch assoziative Klanggestalten und Bildlandschaften antreten. Alle drei sind visuell und auditiv miteinander verbunden und lassen mit Hilfe von Livesampling und Loops ein wildes und sensibles, experimentelles und grooviges, unwiederholbares, aber immer spannendes Set entstehen.

Bah vs. Liii superviced spielen überall, nur nicht auf der Bühne.Die Zuseher verfolgen das Geschehen auf der Leinwand und über die Tonanlage. Sie erleben eine improvisatorische Liveperformance, die gleichzeitig und kurz davor, knapp daneben und anderswo stattfindet – oder doch nicht?

  • Bah - Florian Fennes (saxophone, loops, electronics)
    Studiert Saxophon an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Klaus Dickbauer. Er arbeitet u.a. mit den Ensembles Phoen und No Head On My Shoulders.
  • Superviced - Christine Schörkhuber (video)
    Studiert Video und Videoinstallation an der Akademie der bildenden Künste bei Dorit Margreiter, ist sonst als Visualistin und in der freien Kulturarbeit tätig und musikbegeistert.
  • Liii - Veronika Mayer (laptop)
    Studiert Komposition bei Detlev Müller-Siemens und Elektroakustische Komposition bei Karlheinz Essl an der Universität für Musik und darstellende Kunst.

www.myspace.com/bahvsliiisv


Al Bird Dirt
(Garagenpunk-1-Kid-Kombo/ Wien)

Wiens trashigste Garagenpunk-Einmann-Band ist wieder einmal mit Orgel, Spielzeugkeyboards und Drummachines bewaffnet. Mit Scheiß-Drauf-Attitüde und Telefonhörer-Mikro entert Dirtboy die Bühne und schreckt auch nicht davor zurück, die Mummies und sogar die Sex Pistols schamlos zu beklauen. Circuit-bending, Punkrock, Attraktionen!

www.myspace.com/dirtboy200


ab
(albert bernhard allgaier garnicnig) und Simone Borghi
(Turntables, Synthesizer, Laptop)

Der Vogel, der Scenopooetes dentirostris genannt wird, lässt jeden
Morgen eine gewisse Anzahl von Blättern von dem Baum fallen, auf dem
er wohnt. Danach kommt er aus den Ästen herunter und dreht jedes Blatt
um damit dessen hellere Seite sichtbar ist. Damit hebt er sein
Territorium hervor. Die Umkehrung der Blätter auch ist seine Form sich
auszudrücken. Die Blätter sind einfache, zur Umwelt des Vogels
gehörende Gegenstände, aber die territorialisierende Geste dieser
Handlung macht sie zu seinem Ausdrucksmaterial, mit dem er ein
abgrenzendes Zeichen bildet. Das Territorium und die Erkenntnis der
Möglichkeit des Ausdrucks durch jeden verfügbaren Gegenstand ist der
Ursprung jeder Form der Kunst.

offspacecenter.com/ab/


George Bagdasarov
music collected through flea market with saxphone

armenian who was born in kazakhstan, started to make music in russia. now lives in prague and soon will pack bagage to move to the new destination.

www.myspace.com/georgebagdasarov


MOB
Raphael Sas - Gesang, Gitarre
Manuel Prenner - Schlagzeug
Christian Franke - Bass
Stefan Franke - Piano

“Allzu lange hat diese Stadt gebraucht, um sich vom Trauma der Dialektverkitschung als Pop verkleideter Schnitzelfressermusik zu erholen. Bald gibt es keine Ausrede mehr für Wien, nicht wieder in seiner eigenen Stimme zu singen. Raphael Sas trifft den unaffektierten Umgangston seiner eigenen Generation, so als wäre das die leichteste Sache der Welt. Zeit, dass ihm endlich wer zuhört.” Robert Rotifer, Ende 2007

www.myspace.com/raphaelsas


A-D-A-P-T-E-R
Philipp Lammer, Clemens Torggler, Bernard Zösmayr * Juli 1979, leben und wirken in Wien.

Als Elektronik-Musiker mit Hang zu kollaborativen Performances gründen sie die Plattform a-d-a-p-t-e-r.net, die sich der Thematisierung des “Zwischens“ in der künstlerischen Zusammenarbeit widmet. Diese Herangehensweise ermöglicht es, den Adapter als vielschichtige Methode zu begreifen, innerhalb derer Kooperationen mit Kunstschaffenden aus den Bereichen Theater, Tanz, Literatur und bildende Kunst zwischen kleinstem gemeinsamen Nenner und größtem gemeinsamen Teiler oszillieren.

Dabei wird in zirkulären Prozessen an zahlreichen Schnittstellen programmiert, transcodiert und kommuniziert. Selbstentwickelte sowie adaptierte Hard- und Software-Umgebungen bilden einen (multi)spielerischen Handlungsraum für Transgenre-Produktionen zwischen Feinsensorik und Hartmotorik


Audio Spam

Lai Cheun Chou – Gesang
Alexander Glück – Electronics
Clemens Wannemacher – Percussions
Nicholas Wormus – Electronics
Markus Zahradnik – Electronics

Die ultimative Erleichterung, die ein Weinkrampf auslösen kann. Unbändige Energie, wie sie nur von gerechtem Zorn freigesetzt wird. Das wundervolle Gefühl, wenn der Schmerz nachlässt. Der friedliche Moment kurz vor dem Erfrieren.
audiospam sind nicht im klassischen Sinne uplifting; sie vermitteln jedoch die tröstliche Gewissheit, dass du nicht der einzige bist, dem es schlecht geht. Das Wiener Elektronik-Schnulzen-Quintett hat sich der Kreation schmerzhaft schöner Pop-Operettchen verschrieben, denen keine menschliche Regung fremd ist. Von brutaler Expressivität zu melancholischer Impression: Der Abgrund lauert immer nur einen Schritt entfernt. audiospam als Antithese zur allgegenwärtigen musikalischen Zwangsbeglückung, dem Soundtrack der Belanglosigkeit.

www.myspace.com/audiospam
www.audiospam.net


Klub Kohelet

Klub Kohelet ist ein Kollektiv. Abseits von gängigen Klubkonzepten schafft Kohelet Raum und Möglichkeit für Konzeptlosigkeit. Tu wonach dir ist! “Und werd ich zum Augenblicke sagen: *Verweile doch du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, dann will ich gern zugrunde gehen!*” (J. W. Goethe, Faust: Der Tragödie erster Teil)
Du bist schoen!

Und Sommerfrische mit Subterrarium sowieso. Yessss yessss yessss.

Klub Kohelet klinkt sich ein und klingt gut. Flüchtet aus der Stadt: Für jedes Geschehen unter dem himmel gibt es eine zeit, auch für die Sommerfrische. Kohelet ist Windhauch, baby und die Schwestern pusten dir den Feinstaub aus den Ohren, bis eine_r den Stecker zieht. Gute Nacht und Guten Morgen.

www.klubkohelet.com

Subterrarium Festival 2008: Kunst + Krempel

Filed under: Festival — berniq at 4:50 pm on Sunday, June 1, 2008

Austellungen

“video-loop”


Lichtungen
www.lichtungen.com


Rudolf Strobl
Freundschaftsduschvorhang (photographien)
Es sollte ein Tagebuch werden. Freunde zuhause portraitieren um sie in Erinnerung zu behalten. Irgendwie veränderten sich aber alle vor der Kamera und am Ende kannte jeder niemanden.
Jetzt ist es ein Duschvorhang.

Rudolf Strobl (geb. 1983, Salzburg), lebt in Berlin
www.rudolfstrobl.com


Milos Tomic
born in Belgrade, serbia 1976.
graduated film directing in Bg and animation in Praga, FAMU.
started with papier collages, drawing, photographing, radio experiments, collecting precious thrash from the street…
still active.
http://www.cincplug.com/milostomic/


George Bagdasarov
VHS improvisation,
lo-fi video experience between surfaces of camera’s CCD and monitor’s CRT

armenian who was born in kazakhstan, started to make music in russia. now lives in prague and soon will pack bagage to move to the new destination.
http://www.myspace.com/georgebagdasarov


TEMPO LECTRI
Werkschau der OKTO-TV-Sendung TEMPO LECTRI
von Gratisgeorg und Al Bird!
okto.tv/tempolectri
youtube.com/elvisonLSD

Mit-Fahr-Börse:

Filed under: Festival — berniq at 11:32 am on Monday, May 30, 2005

Hier ein kleines “Forum” für Leute die aufs Festival kommen und …

  • mit dem Autofahren und wen mitnehmen könnten.

oder

  • oder hin wollen - und einen Platz in einem Auto suchen.

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Anreise zum Kleylehof 13

Filed under: Festival — berniq at 2:04 pm on Sunday, May 22, 2005

Position: (47° 53’ 37,45” Nord, 17° 4’ 1,49” Ost)
per Automobil:
Von Wien 65km Auf der Autobahn A4 Richtung Ungarn bis zur Abfahrt Nickelsdorf. Noch auf der Rampe die erste Möglichkeit rechts (Richtung südwest - Fahrverbot ignorieren und nicht nach Nickelsdorf fahren). Dann immer so geradeaus wie möglich (unter der ersten Hochspannungsleitung durch, an der Kreuzung geradeaus, am Horn-Mock-Denkmal vorbei und unter der zweiten Hochspannungsleitung durch). Nach etwa 4,2km an der Kreuzung mit Wegweiser nach Halbturn: Den geschotterten Weg geradeaus in den Hof hinein. Das zweite Haus auf der rechten Seite ist Kleylehof 13. Parken bitte links gegenüber.

per Bahn: am günstigsten ist das ÖBB Ticket “EURegio - Special Ungarn Ticket” - Hin- und Rückfahrt um 10.-.
Details gibts auf der ÖBB Website:
Ab (ohne umsteigen) Wien Südbahnhof: 10:40, 12:40, 14:40, 16:40, 18:40, 20:40, 21:40 und 22:20…. bis Nickelsdorf fahren (Fahrtzeit: 47min.) von dort etwa 6km per Fahrrad oder zu Fuß, oder 30 min.
Es gibt einen “Shuttelbus” von Bahnhof: 0699 81551580 -  der nach Ankünfte der Züge  gerufen werden kann.
Die Rückfahrt per Bahn von Nickelsdorf nach Wien ist bis 22:29 und ab 04:19 möglich.

Übernachtungsmöglichkeiten: Camping am Kleylehof oder Hotel “Grenzlandhof” (Tel:02146 2368). Ungarn ist nur einige hundert Meter vom Kleylehof entfernt -> eventuell Pass mitnehmen.

(quelle: http://reheat.klingt.org/anreise.html)